
Digitale Demokratie
Bots, Trolle und Meinungsbildung
Modul 3
Darum geht es
Politische Diskussionen finden heute oft in sozialen Netzwerken statt. Informationen verbreiten sich dort schnell – aber nicht immer transparent. Neben echten Nutzerinnen und Nutzern können auch Bots, organisierte Kampagnen oder gezielte Provokationen Diskussionen beeinflussen.
Dieses Modul zeigt, wie politische Kommunikation im digitalen Raum funktioniert, welche Rolle soziale Medien in demokratischen Gesellschaften spielen – und welche Mechanismen Online-Debatten prägen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, politische Inhalte im Netz besser einzuordnen und zu verstehen, wie Meinungen online entstehen und verstärkt werden.
Was lernen die Schülerinnen und Schüler?
welche Rolle soziale Medien für politische Meinungsbildung spielen
was Bots, Trolle und koordinierte Kampagnen sind
wie Plattform-Algorithmen politische Inhalte verstärken können
warum sich Konflikte und extreme Positionen im Netz oft besonders stark verbreiten
wie man politische Informationen kritisch einordnet
Praxis & Methoden
Analyse realer Social-Media-Diskussionen
Einordnung typischer Online-Debatten
Beispiele für Bots, Trolle und Kampagnenstrategien
Diskussion über Meinungsfreiheit und Verantwortung im Netz
Reflexion eigener Erfahrungen mit politischen Diskussionen online
Zentrale Themenfelder
1. Politik im digitalen Raum
Wie soziale Medien politische Kommunikation verändern.
2. Bots und automatisierte Accounts
Wie Programme Diskussionen beeinflussen können.
3. Trolle und Provokationsstrategien
Warum manche Akteure gezielt Konflikte verstärken.
4. Echokammern und Filterblasen
Wie Algorithmen dazu führen können, dass wir vor allem ähnliche Meinungen sehen.
5. Digitale Öffentlichkeit und Demokratie
Welche Chancen und Risiken soziale Medien für demokratische Gesellschaften haben.
Typischer
Workshop-Moment
Die Schülerinnen und Schüler analysieren gemeinsam einen kontroversen Social-Media-Beitrag und die dazugehörige Kommentarspalte.
Dabei wird sichtbar, wie sich Diskussionen online entwickeln, welche Rollen verschiedene Akteure spielen können – und warum Debatten im Netz oft besonders emotional verlaufen.
Für wen geeignet
Klassen 8–13
Das Modul wird altersgerecht angepasst und eignet sich besonders für Klassen, die sich mit politischer Bildung und gesellschaftlichen Fragen beschäftigen.
Formate & Umfang
Dieses Modul eignet sich:
als kompakter 90-Minuten-Kurzworkshop mit Einführung in zentrale Mechanismen digitaler Meinungsbildung
als vertiefender 3–4-Stunden-Workshop mit Analyse von Social-Media-Debatten und Gruppenarbeit
ideal als Thementag im Rahmen einer Projektwoche, inklusive Diskussion gesellschaftlicher Perspektiven
In allen Varianten wird mit aktuellen Beispielen aus der digitalen Öffentlichkeit gearbeitet.
Warum dieses
Modul wichtig ist
Soziale Medien sind heute ein zentraler Ort politischer Diskussionen.
Wer versteht, wie Meinungen im digitalen Raum entstehen und beeinflusst werden, kann Informationen besser einordnen – und sich bewusster an gesellschaftlichen Debatten beteiligen.
Kontakt
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