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Cybermobbing

und digitale Verantwortung

Modul 5

Darum geht es

Was passiert, wenn Worte im Netz verletzen – und wie man richtig reagiert.

Konflikte zwischen Jugendlichen verlagern sich heute oft ins Netz. Beleidigungen, Gerüchte oder peinliche Fotos können sich schnell verbreiten – und für Betroffene große Belastungen verursachen.

Dieses Modul zeigt, was Cybermobbing eigentlich ist, wie solche Situationen entstehen und welche Folgen sie haben können. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie respektvoller miteinander umgehen und wie sie reagieren können, wenn sie selbst oder andere betroffen sind.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, wie Jugendliche sich selbst schützen und ihre eigene psychische Gesundheit stärken können, wenn Konflikte im Netz entstehen.

Was lernen die Schülerinnen und Schüler?

  • was Cybermobbing von normalen Konflikten unterscheidet

  • welche Formen digitale Ausgrenzung oder Belästigung annehmen kann

  • welche Folgen Cybermobbing für Betroffene haben kann

  • welche Rolle Zuschauerinnen und Zuschauer spielen

  • wie man richtig reagiert – als Betroffener oder als Beobachter

  • welche Strategien helfen, sich selbst zu schützen und Unterstützung zu finden

Praxis & Methoden

  • Analyse typischer Situationen aus dem digitalen Alltag

  • Diskussion realitätsnaher Fallbeispiele

  • Reflexion eigener Erfahrungen im Klassen- oder Freundeskreis

  • Entwicklung konkreter Handlungsmöglichkeiten für Betroffene

  • Übungen zu respektvoller Kommunikation und Unterstützung im Netz

Zentrale Themenfelder

1. Formen von Cybermobbing
Beleidigungen, Gerüchte, Bloßstellung oder das gezielte Verbreiten von Bildern und Videos.

2. Dynamiken digitaler Konflikte
Warum Konflikte im Netz oft eskalieren und schwer zu stoppen sind.

3. Selbstschutz und digitale Resilienz
Welche Strategien helfen, sich zu schützen, Grenzen zu setzen und Unterstützung zu finden.

4. Rolle der Zuschauerinnen und Zuschauer
Warum Schweigen Konflikte verstärken kann – und wie Unterstützung möglich ist.

5. Verantwortung im digitalen Raum
Wie respektvolle Kommunikation im Netz aussehen kann.

Typischer
Workshop-Moment

Anhand einer realitätsnahen Situation diskutieren die Schülerinnen und Schüler, wie ein Konflikt im Netz entstehen kann – und welche Entscheidungen an verschiedenen Punkten den Verlauf beeinflussen.

Dabei wird deutlich, welche Möglichkeiten Betroffene haben, sich zu schützen – und wie Mitschülerinnen und Mitschüler helfen können.

Für wen geeignet

Klassen 5–13

Das Modul wird altersgerecht angepasst und eignet sich besonders für Klassen, in denen digitale Kommunikation im Alltag eine große Rolle spielt.

Formate & Umfang

Dieses Modul eignet sich:

  • als kompakter 90-Minuten-Kurzworkshop mit klarer Einführung und praxisnahen Beispielen

  • als vertiefender 3–4-Stunden-Workshop mit Gruppenarbeit und Fallanalysen

  • ideal als Thementag im Rahmen einer Projektwoche, inklusive intensiver Praxisphasen

In allen Varianten wird mit Situationen gearbeitet, die Schülerinnen und Schüler aus ihrem digitalen Alltag kennen.

Warum dieses
Modul wichtig ist

Cybermobbing kann für Betroffene große Belastungen verursachen.

Wer versteht, wie solche Konflikte entstehen, wie man sich schützt und wie man andere unterstützt, kann dazu beitragen, dass digitale Räume respektvoller und sicherer werden.